W2019-ITS: Difference between revisions

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=<span style="background:orange">DRAFT:</span> Themen für [https://sar.informatik.hu-berlin.de/teaching/2019-s/2019s_ITSecurityWorkshop/ IT-Security Workshop] 30. September bis 11. Oktober [https://sar.informatik.hu-berlin.de/teaching/2019-s/2019s_ITSecurityWorkshop/#plan 2019]=
=<span style="background:orange">DRAFT:</span> Themen für [https://sar.informatik.hu-berlin.de/teaching/2019-s/2019s_ITSecurityWorkshop/ IT-Security Workshop] 30. September bis 11. Oktober [https://sar.informatik.hu-berlin.de/teaching/2019-s/2019s_ITSecurityWorkshop/#plan 2019]=

==<span style="background:greenyellow">$(Eigenes Thema)</span>==
==<span style="background:greenyellow">$(Eigenes Thema)</span>==
Wie immer sind an dieser Stelle eigene Themen explizit sehr willkommen und bereichern den Workshop. Also nur Mut ...
Wie immer sind an dieser Stelle eigene Themen explizit sehr willkommen und bereichern den Workshop. Also nur Mut ...

==<span style="background:greenyellow">ATtiny85@Keyboard</span>==
[Florian, Marvin]

Wir möchten einen ATtiny85 von Digispark in eine Tastatur einbauen.
Diese soll weiterhin normal funktionsfähig sein. Extern (evtl. mittels
Funk) soll dann auf den Digispark umgeschaltet werden können. Dieser
meldet sich als Tastatur am System an (indem er sich als HID ausgibt)
und kann so Schadcode platzieren und ausführen. Dabei wollen wir
verschiedene Szenarien ausprobieren, wie z.B. das Auslesen von
Passwörtern und versenden per E-Mail an uns.

Links:

Mentor: [https://sar.informatik.hu-berlin.de/people/wolf_mueller.htm Wolf Müller]


==Themen rund um den Nitrokey==
==Themen rund um den Nitrokey==

Revision as of 13:12, 29 August 2019

Enrollment für Thema

per E-Mail

DRAFT: Themen für IT-Security Workshop 30. September bis 11. Oktober 2019

$(Eigenes Thema)

Wie immer sind an dieser Stelle eigene Themen explizit sehr willkommen und bereichern den Workshop. Also nur Mut ...

ATtiny85@Keyboard

[Florian, Marvin]

Wir möchten einen ATtiny85 von Digispark in eine Tastatur einbauen. Diese soll weiterhin normal funktionsfähig sein. Extern (evtl. mittels Funk) soll dann auf den Digispark umgeschaltet werden können. Dieser meldet sich als Tastatur am System an (indem er sich als HID ausgibt) und kann so Schadcode platzieren und ausführen. Dabei wollen wir verschiedene Szenarien ausprobieren, wie z.B. das Auslesen von Passwörtern und versenden per E-Mail an uns.

Links:

Mentor: Wolf Müller

Themen rund um den Nitrokey

Der Nitrokey ist eine Open Source Hardware- und Softwarelösung für einen USB-Stick mit integrierter Chipkarte zur hoch-sicheren Verschlüsselung von E-Mails und Daten, sowie zur Authentifizierung. Viele spannende Anregungen für weitere Features und mögliche Beiträge findet man im zugehörigen Git im Abschnitt Ideen.

Links:

Absicherung NFS

Bei NFS-Freigaben sind hohe Anforderungen an die Integrität des NFS-Clienten gestellt, da allein dieser über die Einhaltung der im exportierten Dateisystem gesetzten Rechte entscheidet. Daher ist es essenziell, dass sich bei dem mountenden Clienten wirklich um den beabsichtigten legitimen Rechner handelt. Der Normalfall ist eine simple Überprüfung der IP-Adresse, die in der /etc/exports angegeben ist.

Untersuchen Sie, welche Verbesserungen hier möglich sind und welchen Aufwand, welche Komplexität die von Ihnen erarbeitenden Lösungen haben. Die verlässlichere Prüfung könnte auf verschiedenen Schichten angesetzt werden. Wünschenswert wäre zumindest eine starke und persistente Authentisierung (z.B. basierend auf privaten Schlüsseln). Denkbar wäre eine Absicherung über SSL/TLS vielleicht mit einem performanten Modus mindestens zur Integritätssicherung (TLS_RSA_WITH_NULL_SHA, TLS_RSA_WITH_NULL_SHA256, ..., TLS_RSA_WITH_AES_128_GCM_SHA256), womit zumindest aktive Angriffe unterbunden werden könnten. Alternativ könnte auch die Verwendung von NFS mit Kerberos helfen. Betrachten Sie das Verhältnis von Sicherheit und Performance.

Links:

Mentoren: Wolf Müller, Robert Sombrutzki

Informatik-Sync-Server für Firefox

Die Authentisierung mittels (Name,Passwort) wird nach wie vor von vielen Diensten im Internet verwendet. Der Nutzer ist bei der Vielzahl der Dienste schlichtweg überfordert, sich all diese zu merken. Als Konsequenz wurden Lösungen wie Single Sign On oder Open ID vorgeschlagen. In der post-Snowden-Ära gibt es jedoch Bedenken, die Authentisierung an eine dritte Partei auszulagern, da diese auch im Namen des legitimen Nutzers ohne diesen eine erfolgreiche Authentisierung bewerkstelligen könnte.

Einen anderen Ansatz bieten Passwortmanager. Hier wird dem Benutzer angeboten, mit Hilfe (eines hoffentlich starken Masterpassworts) den Zugang zu den Authentisierungsdaten für die einzelnen Dienste abzusichern. Die Referenzdaten dazu können beispielsweise lokal verschlüsselt gespeichert werden. Allerdings ist es ggf. wünschenswert, den Passwortmanager auch auf verschiedenen Geräten nutzen zu können. Eine Lösung die auch die Synchronisierung zwischen verschiedenen Geräten vorsieht, ist Firefox Sync" was auch direkt im Firefox ohne zusätzliche Plugins oder Erweiterungen nutzbar ist.

Jedoch werden die (zwar verschlüsselten) Referenzdaten auf einem zentralen Server gespeichert. Hier wäre es wünschenswert, eine Lösung umzusetzen, die eine Speicherung auf unserem eigenen Informatik-Server zulässt.

Links:

Mentoren: Wolf Müller, Robert Sombrutzki

DNSSEC@Informatik

Eigentlich wird schon lange über die sichere Variante von DNS gesprochen. Dennoch ist die HU und auch unser Institut noch nicht über DNS-SEC von außen validierbar. Für die Domain hu-berlin.de hat das CMS schon Grundlagen geschaffen, aber die Einbindung nach oben ist noch nicht erfolgt.

Erarbeiten Sie ein Konzept und versuchen Sie, exemplarisch einige Schritte umzusetzen. Welche Software wird benötigt, um eine Zone zu signieren. Wie können Schlüssel sicher aufbewahrt werden. Was ist mit dynamischen Einträgen?

Welche Vorteile bietet DNSSEC bei erfolgreicher Validierung? Mit DANE können auch weitere Felder über DNSSEC ausgeliefert werden. Denkbar wäre zum Beispiel auch SMTP mithilfe von DANE stärker zu machen oder auch SSH-Fingeprints von Informatikrechnern automatisch ausliefern zu lassen und so Trust-on-First-Use oder das manuelle Vergleichen mit unserer Liste zu überwinden.

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Mentoren: Robert Sombrutzki, Wolf Müller

DNS-over-HTTPS (DoH)

Das DNS-Protokoll stammt aus dem letzten Jahrtausend und weder Authentizität noch Vertraulichkeit der übertragenen Daten sind sichergestellt. Wenn man also in einem öffentlichen Netz unterwegs ist, kann eine recht genaues Profil erstellt werden, zu welchen Diensten man sich verbindet. Daher könnte es eine gute Idee sein, DNS-Anfragen durch HTTPS zu tunneln. Wenn wir dem Endpunkt Trusted Recursive Resolver (TRR) vertrauen, können Interessierte in der Mitte weniger über genutzte Dienste erfahren und insbesondere keine DNS-Antworten unbemerkt modifizieren. DoH ist bislang (kaum verwunderlich) vorwiegend für Browser angedacht. So unterstützt Firefox DoH ab Version 62 und verspricht eine verbesserte Privatsphäre durch Anwendung dieser Technik. Allerdings müssen die Nutzer dem TRR und insbesondere seine Policy zum Datenschutz stark vertrauen. Steht der TRR in einer anderen geografischen und damit oft juristischen Domain (Mozilla schlägt aktuell Cloudflare 1.1.1.1 vor), so gibt es ggf. für "Bedarfsträger" trotz der Policy rein praktisch die Möglichkeit zum Zugriff auf diese nun zentralisiert gewonnenen Daten. Daher wäre es interessant, einen eigenen DoH-Server zu betreiben und zu nutzen. Versuchen Sie einen eigenen Server zu etablieren, der idealer Weise (wo es möglich ist) bereits DNSSEC zur Beschaffung valider DNS-Antworten verwendet. Kann man diesen Service auch zuhause umsetzen? Könnte er auf einem WLAN-Raouter (OpenWRT oder Fritz!Box) untergebracht werden?

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Mentoren: Wolf Müller

Absicherung KNXD

Der Zugriff auf KNX-Komponenten im Heimnetzwerk (KNX-Bus) kann mit Hilfe der Open Source Software knxd vom Netzwerk erfolgen. Sinnvoller Weise wird der Dienst so konfiguriert, dass er nur im Heimnetzwerk (also in der Regel in einem privaten Netzwerk) verfügbar ist. Dennoch eröffnet sich damit die Möglichkeit ohne eine weitere Authentisierung auf KNX-Komponenten zuzugreifen. So könnte ein bösartiges Gerät (Fernseher, Staubsauger, Smarter Lautsprecher) die mit meinem Heim-IP-Netzwerk verbunden sind, diese Möglichkeit ausnutzen, um Zugriff auf beispielsweise die Heizungssteuerung oder Türschlösser zu erlangen. Wünschenswert wäre hier eine stärkere Authentisierung. Ideen/Priobleme:

  • TLS mit Clientzertifikaten statt TCP-Socket?
  • Geht da was mit Wireguard?
  • TLS könnte in den Code von knxd integriert werden.
  • ETS 5 kann nicht modifiziert werden, geht da was mit stunnel?
  • Alternativ könnte man auch versuchen, eine Authentisierung gemäß KNX-IP-Secure Standard umzusetzen, was aber eher für eine Masterarbeit geeignet ist.

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Mentoren: Wolf Müller

Sicherer und schneller SSL/TLS-Handshake

Nach den Enthüllungen von Edward Snowden haben wir verstanden, warum authentische und vertrauliche Kommunikation wichtig ist. Naiv betrachtet, könnte man denken, es ist ausreichend "s"-Protokolle wie https, imaps, pops ... zu verwenden und alles ist gut. Es ist in Praxis jedoch wesentlich komplexer eine unter dem gegenwärtigen Angreifermodell hinreichend starke SSL/TLS-Verbindung zu erzwingen.

In der Vergangenheit wurden zahlreiche teils sehr originelle Angriffe auf SSL/TLS entwickelt, die Seitenkanäle oder auch Probleme im Protokollentwurf oder der Implementierung adressieren. Weiterhin ist es wünschenswert, "forward secureness" zu nutzen, da auch nicht für jeden Server der private Schlüssel immer privat bleiben muss.

Versuchen Sie für einen aktuellen SSL/TLS-Server (z.B. Apache oder NGINX) eine möglichst sichere Konfiguration zu erstellen. Eine gute Orientierung bietet die Technische Richtlinie "BSI TR-02102-2" Behalten Sie dabei auch die Performance für den Handshake im Auge:

  • Könnte die Nutzung von ECC hier weiter helfen?
  • DH oder ECDH?
  • Was muss ein sorgsamer Client alles prüfen, wie kann ihn der Server dabei unterstützen?
    • Kann man die gesamte Zertifikatskette auch ECC-signiert bekommen?
    • Was ist OCSP-stampling
    • Was bringen die einzelnen Maßnahmen?

Links:

Mentor: Wolf Müller